Während die wahren Helden in Eisenstadt mehr als 3000 Personen betreuten, war eine sehr kleine Gruppe im Archäologiedorf Unterrabnitz auf Urlaub. Und weil die Veranstaltung vom letzten Jahr so erfolgreich war wiederholte man die Perseidennacht heuer wieder. Neumond – dazu Sonnenfinsternis, perfektes Wetter – was will man mehr?
Etwa 50 Besucher haben sich im Dorf eingefunden. Eine kleine Erklärung, wie eine Finsternis zustande kommt, gespielt mit den Kindern wurde gerne angenommen, gemeinsam wanderte man dann zum in letzter Sekunde aktualisierten Beobachtungsplatz. Dort wurden, gegen kleine Spende, Sonnenfinsterinsbrillen ausgegeben, und dann ging es auch schon los.
Die am weitest angereisten Besucher kamen aus Vorarlberg. Dann, knapp vor Beginn, blieb ein Auto stehen „Habt’s noch Brillen, i bin aus Graz!“ – es war wirklich sehr, sehr angenehm.
Hier ein paar Stimmungsbilder. Die Finsternis selber haben wir nicht fotografiert, es war mir den Aufwand nicht wert. Wir haben einfach den Abend genossen und die teilverfinsterte Sonne beim Untergehen bewundert.
Ein Teil der Besucher kam dann wieder mit zurück ins Dorf. Wir haben einen feinen Gersten-Gemüsetopf vorbereitet, Würstel und Mineralwasser gab es auch, alles gegen freie Spende und wir sind damit gut gefahren, am Ende waren wir nett im Plus. Auf dem Damm war unser 100/900 Refraktor aufgebaut, wir beobachteten mit unseren Gästen die klassischen Sommerobjekte und später auch Saturn.
Sternschnuppen? Einige, ja. Weniger tatsächlich als im Vorjahr aber dafür drei oder vier wirklich mächtige Feuerkugeln.
Schön war’s!



